Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Nutzung der von Peppergrid (nachfolgend „Anbieter") unter der Marke vigotime bereitgestellten Software-as-a-Service-Lösung zur Dienstplanung und Arbeitszeiterfassung (nachfolgend „Dienst").
Der Dienst umfasst die Web-Anwendung, die Mobile App sowie die zugehörige API. Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB (B2B).
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Der Vertrag kommt durch die Registrierung des Kunden auf der vigotime-Plattform und die Bestätigung dieser AGB zustande. Mit der Registrierung wird eine Organisation (Mandant) angelegt.
Der Kunde bestätigt, dass er berechtigt ist, im Namen der Organisation zu handeln und Verträge abzuschließen. Die bei der Registrierung angegebenen Daten müssen wahrheitsgemäß und vollständig sein.
Der Anbieter stellt dem Kunden folgende Leistungen als Cloud-Dienst bereit:
Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit des Dienstes von 99,5 % im Jahresmittel. Geplante Wartungsarbeiten werden mit angemessener Frist angekündigt und finden nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten statt.
Der Anbieter behält sich vor, den Funktionsumfang des Dienstes weiterzuentwickeln und zu verbessern. Wesentliche Funktionseinschränkungen werden dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt.
Die aktuell gültigen Preise ergeben sich aus der Preisliste auf der Website (vigotime.com/pricing). Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlich geltenden Umsatzsteuer.
Die Abrechnung erfolgt pro aktivem Mitarbeiter und wahlweise monatlich oder jährlich im Voraus. Die Anzahl der aktiven Mitarbeiter wird automatisch ermittelt.
Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Der Kunde autorisiert Stripe, die vereinbarten Beträge gemäß dem gewählten Abrechnungszyklus einzuziehen. Bei Zahlungsverzug behält sich der Anbieter das Recht vor, den Zugang zum Dienst nach vorheriger Mahnung einzuschränken.
Preisänderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten schriftlich (per E-Mail) mitgeteilt. Der Kunde hat in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisänderung.
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Seiten mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:
Nach Vertragsende hat der Kunde 30 Tage Zeit, seine Daten zu exportieren. Danach werden alle Daten der Organisation gemäß der Datenschutzerklärung gelöscht.
Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrags ein nicht-ausschließliches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung des Dienstes ein.
Der Kunde verpflichtet sich:
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Details entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung unter vigotime.com/privacy-policy.
Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO ab. Der Kunde bleibt datenschutzrechtlich Verantwortlicher für die in den Dienst eingegebenen Mitarbeiterdaten.
Die Daten werden auf Servern innerhalb der Europäischen Union (Google Cloud, Region europe-west1) gespeichert.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand begrenzt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien eingetreten wäre.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
Der Anbieter gewährleistet, dass der Dienst im Wesentlichen der Leistungsbeschreibung entspricht. Unerhebliche Abweichungen stellen keinen Mangel dar.
Der Kunde meldet Störungen und Mängel unverzüglich über die vereinbarten Kommunikationskanäle (E-Mail: ). Der Anbieter wird sich bemühen, gemeldete Störungen zeitnah zu beheben.
Der Anbieter erbringt Support per E-Mail während der üblichen Geschäftszeiten (Mo–Fr, 9:00–17:00 Uhr MEZ, ausgenommen Feiertage).
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Der Anbieter kann diese AGB mit einer Frist von 30 Tagen ändern. Der Kunde wird über Änderungen per E-Mail informiert. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als akzeptiert.
Stand: März 2026
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